Verschachtele die Alben eines Shared Space in Ordnern — gruppiere sie nach Kontinent, Reise oder Jahr, zieh sie dorthin, wo sie hingehören, und gib einem Space mit zwanzig Alben eine Struktur, in der sich jedes Mitglied zurechtfindet.
Ein geteilter Space füllt sich schneller als ein eigener
Space-Alben haben jedem Shared Space einen eigenen Alben-Tab gegeben, und für fünf Alben war das die richtige Form. Für fünfundzwanzig ist sie es nicht. Einen Space füllen mehrere Menschen gleichzeitig — er wächst also schneller als alles, was du allein organisierst.
Sortieren und Suchen helfen dir, ein Album zu finden, dessen Namen du schon kennst. Sie zeigen dir nicht, was ein Space überhaupt enthält. Dafür braucht es Struktur, und eine flache Liste hat keine.
Ordner, und Ordner in Ordnern
Album-Ordner sind ein echter Baum. Ein Ordner enthält Alben und weitere Ordner, so tief du magst — Europa enthält Italien, Italien enthält die Dolomiten, und die Alben liegen dort, wo sie Sinn ergeben. Ordner und Alben stehen nebeneinander auf demselben Tab, nichts muss erst einsortiert werden, um auffindbar zu sein.
Jede Ordnerkarte trägt ein Cover-Mosaik aus den Alben darunter und zählt, was darin liegt. Eine Brotkrumennavigation zeigt, wo du gerade bist, und bringt dich mit einem Klick zurück nach oben.
Alles, was der Alben-Tab bisher konnte, funktioniert auch im Ordner: dieselbe Suche, dieselbe Sortierung, dieselben Gruppierungs- und Listenoptionen.
Editoren ordnen, alle profitieren
Ordner anlegen, umbenennen, verschieben und löschen ist Sache der Editoren — dieselbe Berechtigung, die schon das Verknüpfen und Anlegen von Alben regelt. Editoren bekommen einen Neuer Ordner-Button und können eine Albumkarte direkt auf einen Ordner ziehen. Betrachter sehen die Struktur und bewegen sich darin, ordnen sie aber nicht um.
Einen Ordner zu löschen löscht nie seinen Inhalt. Die enthaltenen Alben und Unterordner rücken dorthin auf, wo der Ordner war — ein falsch benannter Ordner lässt sich also ohne Nachdenken entfernen.
Gebaut für mehrere Menschen gleichzeitig
Ein geteilter Space hat mehrere Editoren, und früher oder später räumen zwei davon in derselben Minute auf. Jede Verschiebung wird pro Space serialisiert und prüft den Baum beim Schreiben erneut — ein Ordner kann also nicht in seinen eigenen Nachfahren gezogen werden und in einer Schleife enden. Wird ein Ordner gelöscht, während jemand anderes gerade ein Album hineinlegt, scheitert genau dieser eine Schreibvorgang sauber.
Nichts davon sieht man, wenn es funktioniert. Genau das ist der Punkt.
Auch auf dem Handy
Ordner sind kein reiner Desktop-Komfort. Die Gallery-App auf dem Handy zeigt denselben Baum mit derselben Brotkrumennavigation — ein am Laptop geordneter Space öffnet sich also geordnet auf dem Telefon, und dort schauen die meisten Menschen tatsächlich hinein.
Das passt zu Bulk Add, um einen Bestand überhaupt erst in einen Space zu bekommen, und zu Workflows für Shared Spaces, um ihn danach gefüllt zu halten.