Die Automatisierung endete an der Space-Grenze
Workflows haben die Ablagearbeit schon übernommen, die niemand von Hand machen will. Ein Foto kommt an, eine Regel sieht es sich an, und die Screenshots werden archiviert, die Scans gesperrt, die Drohnenaufnahmen wandern in ihr Album — ohne dass du irgendetwas öffnest.
Aber all diese Aktionen arbeiteten nur in deiner eigenen Bibliothek. Sobald das Ziel ein Shared Space war, hörte die Automatisierung auf und du hast wieder Fotos von Hand ausgewählt. Was verkehrt herum ist: Die Fotos, auf die andere tatsächlich warten, sind genau die, deren Automatisierung sich lohnt.
Zwei neue Aktionen
Zum Space hinzufügen steuert das Foto beim Eintreffen zu einem oder mehreren Shared Spaces bei. Wähle die Spaces einmal aus, und jedes künftige Foto, auf das die Regel passt, erscheint dort für alle.
Zum Space-Album hinzufügen geht eine Ebene tiefer: Es legt das Foto in ein benanntes Album innerhalb eines Space. Existiert dieses Album noch nicht, erstellt der Workflow es und verknüpft es mit dem Space — eine Regel kann also vor dem Album geschrieben werden, das sie braucht, und das erste passende Foto ruft das Album ins Leben.
Beides verkettet sich mit allem, was Workflows schon hatten. Löse beim Upload oder nach dem Auslesen der Metadaten aus, grenze über Filter auf Dateiname, Pfad, EXIF, Datum, Typ oder Ort ein, und übergib dann an einen Space. Filtere auf Fotos aus Italien und lege sie in ein Album „Amalfi Coast“ im Familien-Space, und die Reise sortiert sich selbst, während du noch auspackst.
Es respektiert, wer du im Space bist
Ein Workflow handelt als du und kann Fotos daher nur dorthin legen, wo du sie auch selbst hättest hinlegen können. Etwas zu einem Space beizusteuern, in dem du kein Mitglied bist, lässt sich per Regel nicht arrangieren, und ein Schritt, der nicht laufen kann, wird übersprungen und protokolliert, statt den ganzen Workflow scheitern zu lassen — die späteren Schritte kommen trotzdem dran.
Das ist wichtig, weil ein Workflow unbeaufsichtigt läuft, manchmal Monate nachdem du ihn geschrieben hast, und Space-Mitgliedschaften sich ändern. Dass die Regel innerhalb deiner eigenen Rechte bleibt, macht es überhaupt erst sicher, sie laufen zu lassen.
Wofür das gut ist
Das Naheliegende ist eine Reise: Die Fotos aller landen in einem gemeinsamen Album, ohne dass eine einzige Person daran denken muss, sie hinzuzufügen. Das Leisere ist die Dauerabmachung — jedes Foto der Kinder in den Space der Großeltern, jedes Foto aus der Vereinskamera in den Space des Vereins — die Art von Teilen, die zwei Wochen gut funktioniert und dann aufhört, weil sie daran hing, dass jemand daran denkt.
Es passt zu Space-Alben für die Struktur und zu Sammel-Hinzufügen für den Altbestand, den du in einem Rutsch verschieben willst.